Archiv für April 2012

DIENSTAG, 24. April 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Diskussionsveranstaltung zur Geschichte und Gegenwart des 1. Mai als internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeiter_innenbewegung.

Siehe auch:

1.mai 2012

DIENSTAG, 17. April 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Film- und Diskussionsveranstaltung

Wir zeigen und diskutieren die Doku
„5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela“

Regie: Dario Azzellini u. Oliver Ressler, 2006, 81 min.
(spanisch mit deutschem Untertitel)

5 Fabriken Cover

„Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens“, erklärt Rigoberto López vor dampfenden Wannen einer Textilfabrik in San Cristóbal das Prinzip der Arbeiterselbstverwaltung. Wie und ob das funktionieren kann und welche Rolle der Staat dabei spielt, untersucht die Dokumentation anhand fünf verschiedener Fabriken, die alle eines gemeinsam haben: die Suche nach besseren Produktions- und Lebensbedingungen. Denn bei Arbeiterselbstverwaltung werden Fragen der alltäglichen Produktion des Lebens Gegenstand demokratischer Entscheidungsprozesse: Was wird produziert? Wie wollen wir arbeiten? Wie werden Interessen zwischen Arbeitsplatzerhalt und Umweltschutz vermittelt? Braucht eine selbstverwaltete Fabrik noch eine Gewerkschaft und wenn ja welche Aufgaben hat sie?

Arbeiterselbstverwaltung ist ein Thema, das gerade angesichts von Krise und Krisenpolitik, die aus Lohnkürzungen, Entlassungen, Kürzungen der öffentlichen Ausgaben und Einschränkung der demokratischen Rechte besteht, auf die Tagesordnung gehört. Denn, dass in der Krise eine Chance für neue Bewegungen steckt, hat sich in Argentinien gezeigt, wo Arbeiter in der Wirtschaftskrise 2001/2002 Fabriken übernahmen und in Selbstverwaltung weiterführten. Ob es sich dabei um „Inseln“ zur Versorgung überzähliger Arbeiter in sonst kapitalistisch organisierten Staaten handelt oder eine revolutionäre Bewegung die eine echte ökonomische Alternative entwickelt, wird auch davon abhängen ob es den Initiativen, die es weltweit gibt, gelingt sich zu vernetzen.

Dario Azzellini, einer der beiden Regisseure, befasst sich intensiv mit diesem Thema, in einem aktuellen Radiobeitrag spricht er über das „Left Forum“, die größte Konferenz von Linken in den USA und Kanada, über sein demnächst erscheinendes Buch über Arbeiterkontrolle und über aktuelle Beispiele dafür:
http://www.freie-radios.net/47165

Einen Überblick zur aktuellen Situation und Entwicklung der Bewegung für Arbeiterkontrolle in Venezuela bietet ein Artikel von Eva Haule vom März diesen Jahres, zu finden auf:
http://www.sozonline.de/2012/03/arbeiterselbstverwaltung-in-venezuela/

Informativ und spannend, auch über das Thema Venezuela und Arbeiterkontrolle hinaus, sind auch die Webseiten der beiden Regisseure, dem Journalist Dario Azzellini und dem Künstler Oliver Ressler:
http://www.azzellini.net/
http://www.ressler.at/category/projects/

5 Fabriken Still

DIENSTAG, 10. April 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Film- und Diskussionsveranstaltung
Wir zeigen und diskutieren die Doku

Debtocracy

„Wenn diejenigen, die die Krise verursacht haben, nicht bereit sind, dafür zu bezahlen – warum sollten wir es tun?“ – Die Dokumentation „Debtocracy“ beleuchtet temporeich aber verständlich die Ursachen und den Verlauf der griechischen Schuldenkrise, beschreibt die unmenschlichen und kontraproduktiven Auswirkungen des aufgezwungenen Kürzungsdiktats der „Troika“ (IWF, EU und EZB) und schlägt Lösungen vor, die von den griechischen und europäischen Regierungen wie auch den Mainstream-Medien nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt werden: Die zivilgesellschaftliche Einrichtung einer Kommission für ein Schulden-Audit.

Die Dokumentation erregte weltweit großes Aufsehen. Auch, weil sie ausschließlich aus Spenden von Organisationen und Einzelpersonen finanziert wurde. Seit ihrer Veröffentlichung im Internet im Frühjahr 2011, haben sie Millionen Menschen überall auf der Welt gesehen.
In Zeiten der medialen Hetzjagd auf die „faulen Griechen“ ergreift der Film Partei, macht die Verantwortlichen der Krise in Griechenland offensichtlich und ist eine Ermutigung gemeinsam gegen die Abwälzung der Schuldenlast auf die Lohnabhängigen in ganz Europa zu kämpfen.

Wir zeigen den Film in Originalsprache (griechisch, in Teilen auch englisch, französisch und spanisch) mit deutschen Untertiteln.

Weitere Informationen, auch zum neuen Filmprojekt der AutorInnen unter: http://www.debtocracy.gr/