Archiv für Oktober 2011

DIENSTAG, 01. November 2011: The Wind that Shakes the Barley

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr The Wind that Shakes the Barley
Spielfilm, Regie: Ken Loach, Irland/Britannien 2006

Der Film erzählt die Geschichte des jungen Damien (Cillian Murphy), der seine Arztkarriere aufgibt, um für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Er schließt sich seinem Bruder Teddy (Pádraic Delaney) und der IRA an, die nach dem irischen Osteraufstand 1916 und der international nicht anerkannten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen. Bewaffnet und doch wehrlos, zahlreich und doch zu wenige, leidenschaftlich und doch verwundbar, bündeln sie ihre Kräfte und treiben ihre einzige Chance, den Guerilla-Krieg gegen die Weltmacht, bis ins Inferno. Der zweifelhafte Friedensvertrag mit den Briten zerbricht nicht nur die Widerstandsbewegung, sondern sprengt auch die Brüder Damien und Teddy auseinander. Viel zu spät verstehen sie, dass der Gegner längst erkannt hat, wie er sich die individuellen Interessen der Aufständischen zu Nutze machen kann. Die radikale Konfrontation hat sich in innere und äußere Zerrissenheit aufgelöst – Damien und Teddy stehen sich im nun folgenden Bürgerkrieg als Todfeinde gegenüber.

arte: „Wieder einmal schlägt sich Loach auf die Seite der Schwachen und zieht in einem seiner Statements Parallelen zum umstrittenen Einsatz der britischen Regierung im Irakkrieg, die mit ihrem Militäreinsatz statt zur Befreiung des Landes nur zur Eskalation der Gewalt im Innern beigetragen hat.“

Aktuelles zur Vorbereitung von Jugend- und Bildungsprotesten 2011…

… findet Ihr ab sofort in unserer neuen Rubrik speziell zu diesem Thema:

http://bildungskellerhro.blogsport.de/bildungsstreik-2011/

Auf dieser Unterseite veröffentlichen wir Berichte der Vorbereitungstreffen, Positionspapiere und vieles mehr.

DIENSTAG, 25. Oktober 2011: Veranstaltung zur Kritik der sogenannten „Extremismustheorie“

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Wolfgang Wippermann zur Kritik der sogenannten „Extremismustheorie“

Organisiert von der AG Bildungskeller und der GEW-Hochschulgruppe in Kooperation mit der VVN-BdA , dem AStA und dem FSR Politikwissenschaft der Universität Rostock

„Extremismus ist eine Legende, die mit einem »Politologentrug« bewiesen werden soll. Hierbei handelt es sich um einen in der Wissenschaftsgeschichte fast einmaligen Vorgang. Es muss weit zurückgreifen, wer etwas Ähnliches finden will. (…)“ (Wolfgang Wippermann)

Prof. Wippermann, Privatdozent für Neuere Geschichte an der FU Berlin, hat in einer Reihe von Veröffentlichungen die „Extremismustheorie“ in pointierter Weise aufs Korn genommen. Er stellt dieses theoretisch-normative Konzept, das ideengeschichtlich auf die „Totalitarismustheorien“ zurückgeht, als Ausdruck eines wissenschaftspolitischen Skandals ersten Ranges vor: In Zusammenarbeit mit Verfassungsschutzbehörden hat ein politischer Kampfbegriff Eingang in den Wissenschaftsbetrieb gefunden und somit akademische Weihen erhalten. Dieser Begriff dient keinesfalls nur der (moralischen) Diskreditierung jedweden Politik-Verständnisses, das von dem Ziel der auf eine „politische Mitte“ gestützten Wahrung eines gesellschaftlichen Status quo abweicht; er hatte vielmehr auch – obgleich er keine juristische Qualität hat – gravierende demokratiepolitische Konsequenzen etwa in Gestalt der Berufsverbote für „Extremisten“.

25. Oktober: Veranstaltung zur Kritik der sogenannten „Extremismustheorie“

Am 25. Oktober 2001 haben wir Prof. Wolfgang Wippermann, Privatdozent für Neuere Geschichte an der FU Berlin, im Bildungskeller zu Gast: Wir wollen im Rahmen unserer dienstäglichen OpenSpace-Reihe mit ihm über seine Kritik an der sogenannten „Extremismustheorie“ diskutieren.

An dieser Stellen empfehlen wir Euch vorab schon einmal ein Interview des linken Medienprojekts leftvision aus der Reihe Diskurskombinat zum Extremismusbegriff mit Prof. Wippermann als Teaser und zur Vorbereitung:

Außerdem möchten wir Euch auf eine Artikelserie des Blogprojekts Kombinat Fortschritt aufmerksam machen:

KomFort setzt sich kritisch mit der von Mathias Brodkorb (MdL, SPD, „Endstation Rechts“) herausgegebenen Broschüre Extremistenjäger?! Der Extremismus-Begriff und der demokratische Verfassungsstaat auseinander:

Teil 1: Die “offene Gesellschaft” und ihre “Extremistenjäger!?”

Weitere Materialien und Links zur Kritik der sogenannten „Extremismustheorie“ findet Ihr auch bei der Inititative gegen jeden Extremismusbegriff.
Empfehlenswert erscheint uns auch ein Blog der DGB Jugend Thüringen mit einigen Anmerkungen zum politischen Programm hinter dem Extremismusbegriff und folgendem Bekenntnis:


„Wir sind extrem…
…kapitalismuskritisch
…solidarisch
…antifaschistisch
und, naja …gutaussehend“

Diese Selbstbezichtigung unterzeichnet die AG Bildungskeller selbstverständlich sofort!

Ankündigungen unserer Veranstaltung auch hier, hier , hier, hier, hier, hier und hier. Danke!

Bildungsstreik 2011: ANALYSE, KRITIK, HANDLUNG

Wir dokumentieren im Folgenden einen Text der GEW-Hochschulgruppe zur Vorbereitung des Bildungsstreiks 2011: Occupy Universität, Schule & Betrieb


______________________________________________

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

auf einem bundesweiten Arbeitstreffen wurde im Juli 2011 von Schüler/innen, Studis und Auszubildenden beschlossen, den 17. November 2011 im Zusammenhang mit den „Global Weeks of Action“ (7.-20. November) gegen Bildungsprivatisierung und den weltweiten Jugend- und Sozialprotesten in zahlreichen Staaten zu einem bundesweiten Protest- und Streiktag zu machen:
Der nächste Bildungsstreik bahnt sich an!

Ein erstes Diskussions- und Austauschtreffen in Rostock findet am Montag den 17. Oktober ab 19.00 Uhr im Bildungskeller statt (Haus 3 Ulmenstr. 69).


bundesweiter Aufruf zum Bildungsstreik 2011:
http://www.bildungsstreik.net/aufruf-zum-bildungsstreik-fur-solidaritat-und- freie-bildung/

Informationen zur internationalen „Global Week of Action“:
http://www.emancipating-education-for-all.org/coordinations_november2011

Proteste dieser Art ereignen sich meist spontan und entwickeln schnell eine Eigendynamik. Oft sind es Erstsemester, welche bereits zu Schulzeiten Erfahrungen mit Schüler/innenstreiks gemacht haben, die ihre Unzufriedenheit mit den Bedingungen, mit denen sie an der Uni konfrontiert werden, in Protesten Ausdruck verleihen. Die Spontanität und Kreativität solcher Bewegungen ist zweifelsohne attraktiv, wirft aber auch Probleme auf:
fehlende Nachhaltigkeit, politische Leere , elitäre Ausrichtung.

Der kommende Bildungsstreik ist – auch in Rostock – nicht der erste und er wird auch nicht der letzte sein. Ein Großteil der Mitglieder der Hochschulgruppe Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) war selbst an den letzten Bildungstreiks beteiligt. Zu kommenden Protesten wollen wir unseren Teil beitragen indem wir Infrastruktur gestalten und bereit stellen (Stichwort: Bildungskeller!) und indem wir die Erfahrungen, welche wir während der vergangenen Proteste sammeln konnten, zur Diskussion stellen. Im Folgenden formuliert die GEW-Hochschulgruppe welche Inhalte sie in den Protest trägt und macht Vorschläge, wie ein erfolgreiches praktisches Handeln aussehen könnte.

Wir sind nicht die Ersten: Student/innenenproteste verlaufen in Wellenbewegungen. Manche schlagen besonders hoch und zeitigen größere gesellschaftliche Erfolge (1968, 1988), an andere erinnert sich kaum einer mehr (1997, 2005). Auch die Akteure, welche die Proteste zur jeweiligen Zeit tragen, beteiligen sich ein oder zwei Mal daran, danach drängt eine neue Protestgeneration auf die Straßen. Die erste Erkenntnis, welche eine neue Bewegung zu reflektieren hätte, wäre also zunächst ihre eigene Geschichte. Nur so ist es möglich, die Fehler, welche alle drei Jahre wiederholt werden, zu umgehen und sich obendrein eine Menge Frustration zu ersparen.
Deshalb nachfolgend eine kurze Einschätzung und Kritik des vergangenen Bildungsstreiks, welche dazu dienen soll, zu erwartende Entwicklungen zu erkennen und in unserem Sinne zu beeinflussen.

Rostock 2009: Von Wien ausgehend breitete sich vor zwei Jahren eine Protestbewegung über die gesamte BRD, über die Schweiz, Österreich und andere europäische Länder aus. Auch in Rostock wurde der Protest aufgegriffen. Die Unzufriedenheit mit verschiedenen Bedingungen an der Universität trieb gut tausend Studierende verschiedenster Fächer dazu, ihren Unmut im Audimax während einer ersten Vollversammlung kundzutun. In der Folge entwickelte sich das Audimax zum öffentlichen Raum – Es wurde diskutiert, Plakate wurden gestaltet und es wurde gemeinsam gekocht, in Folgeveranstaltungen wurden die aufgeworfenen Probleme weiter besprochen und heiß über das praktische Vorgehen diskutiert. Es gab kreative Aktionen, die bestehenden Gremien wurden aufgemischt und schließlich fand eine große Demonstration im Winter statt. Diese Bewegung, welche während der Semesterferien stagnierte (auch das typisch für Student/innenproteste) und im Sommersemester, nach einer schon wesentlich kleineren Demo verebbte, hatte aus unserer Sicht viele positive Aspekte:

Politisierung: Viele Studentinnen und Studenten haben sich während dieser Proteste politisiert. Die Erfahrung von Selbstorganisation, ausdauernden Diskussionen, das Kennenlernen politischer Positionen und nicht zuletzt eine gemeinsam gelebte Protestkultur bildeten für viele einen markanten Abschnitt ihrer politischen Sozialisation. Die Erfahrung, selbst aktiv tätig zu werden und den scheinbar naturgegebenen Uniablauf zu durchbrechen, ist unbezahlbar und unwiderruflich.

Kooperation: Und zwar mit Schülerinnen und Schülern, welche zahlenmäßig die überwiegende Mehrheit der Demoteilnehmer/innen bildete. Hier gibt es einiges zu kritisieren – Es ist jedoch zumindest bemerkenswert, das Schüler/innen und Studenten/innen gemeinsam geplant und demonstriert und sich als Einheit begriffen haben.

Bildungskeller: Als handfeste Errungenschaft der vergangenen Proteste darf der BK gelten. Als studentischer Raum ist er nach wie vor Selbstorganisation und kritischer Bildung verpflichtet und sollte vor allem dazu dienen, eine Plattform für einen kontinuierlichen Bildungsstreik zu bieten.

Aus unserer Sicht ist aber auch einiges zu kritisieren:

Elitäre Enge: Obwohl die Student/innen insgesamt eine Minderheit darstellten, beanspruchten sie das mediale Interesse mit ungeheurem Selbstbewusstsein für sich und ihre ausschließlich auf die Universität bezogenen Forderungen. Hatten die Schüler/innen und in Rostock zu einem ganz kleinen Teil auch die Auszubildenden (!!!), wenn auch diffus, noch einer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen versucht, die über neue Stühle und mehr Lehrpersonal hinausging, schränkten die Studis den Protest ein, drehten ihm so die Luft ab und verhinderten eine weiter ausgreifende gesellschaftliche Bewegung, deren Motto z.B. JUGEND WILL ZUKUNFT hätte lauten können. Für kommende Proteste muss gelten: Student/innen sind eine Minderheit, und zwar eine privilegierte. Ihre Probleme sind ernstzunehmen und bieten Grund zum Protest, aber sie müssen auch ihre Rolle innerhalb einer über die Uni hinausgehenden Protestbewegung kritisch zu reflektieren imstande sein.

Aktionismus: Solange die Demo geplant wurde oder „kreative Protestaktionen“ wie das „Zugrabetragen der Bildung“ (zum x-ten Mal) stattfanden, war sich das Bündnis in Rostock meist einig: Man hatte Organisationsarbeit zu leisten und war beschäftigt. Inhaltliche Fragen konnten so ausgeblendet werden und wurden zum Teil mit einer apolitischen Abwehrhaltung regelrecht verhindert. Wurden Diskussionen über politische Inhalte oder Strategien geführt oder Reflexionen über das eigene Vorgehen angestellt, wurde deutlich, dass das Bündnis keineswegs so homogen war, wie es sich gern nach außen darstellte.

Rostock – Mittelpunkt der Welt? So kam es einem manchmal vor, wenn der Hinweis darauf, dass es eine bundesweite bzw. internationale Protestbewegung gibt, die zum Teil schon etwas weiter war als wir, mit der Aussgae abgetan wurde: „Wir müssen das ja hier in Rostock nicht genauso machen“. Die provinzielle Lage der Stadt erklärt einiges, aber die politische Abschottung ist keine Naturgesetzlichkeit. Mit Blick auf die verfügbaren technischen Möglichkeiten und die veränderte Rolle moderner Medien bei der internationalen Vernetzung von Protesten beispielsweise ist festzustellen, dass es in der Hand der Akteure liegt, diese zu nutzen und die teilweise selbstverschuldete Insellage der Stadt zugunsten einer Anbindung an eine mögliche bundesweite und internationale Strömung zu überwinden.

Wir sind nicht alleine!

Für einen erfolgreichen Protest vertritt die GEW-Hochschulgruppe folgende inhaltliche Standpunkte:

- Es gibt gute Gründe, an der Uni zu protestieren: Zu wenig Lehrkräfte, miserable Bachelor-/Masterkonzeption inklusive hohem Zeitdruck, zu wenig Masterplätze…Aus originär gewerkschaftlicher Perspektive weist die GEW-Hochschulgruppe aber auch auf die sozialen Themen hin: Benachteiligung Studierender aus Arbeiterelternhäusern, schlechte Bezahlung der wissenschaftlichen Hilfskräfte, Privatisierung im Bildungssystem. Wir fordern außerdem eine radikale Demokratisierung der Uni sowie die Förderung kritischer Wissenschaft abseits den universitären Mainstreams.

- Wir vertreten eine gesamtgesellschaftliche Perspektive. Die Probleme an den Unis sind strukturell verankert in der Gesellschaft und weder abgetrennt von ihr zu verstehen noch zu lösen. Wir wollen, dass Student/innen, Schüler/innen, Auszubildende und überhaupt alle Jugendlichen sich als eine Einheit begreifen, die eine lebenswerte Zukunft fordern: Jede/r mit seinen und ihren spezifischen Problemen, aber alle gemeinsam unter der Parole JUGEND WILL ZUKUNFT. Darüberhinaus solidarisieren wir uns mit allen sozialen Bewegungen, an die – will ein Protest erfolgreich sein – anzuknüpfen gilt: von der Mieter/innenbewegung über die Antikriegsproteste bis hin zur Montagsdemonstration.

- Wir sind nicht die einzigen, die derzeit aufstehen und anfangen, uns auch auf der Straße politisch zu artikulieren. In Chile finden aktuell Massendemonstrationen von Schüler/innen und Student/innen statt, die von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützt werden und die sich brutaler Repression ausgesetzt sehen, welche bereits ein Todesopfer forderte: einen 14-jährigen Schüler. In Griechenland halten die Proteste gegen die gnadenlose Umverteilung an, in Spanien sprechen die Empörten der Regierung die demokratische Legitimation ab und fordern Gehör, im Nahen Osten wurden reihenweise Regime gestürzt und jüngst werden selbst in den USA Parlamente und Brücken besetzt.

Die jeweiligen Bevölkerungsmehrheiten nehmen jahrelange Entmündigung, Ausbeutung und den Raub ihrer Lebensperspektiven nicht mehr hin. Es sind überall vor Allem junge Leute, welche die gleichen Fragen haben wie wir: Warum soll gute Ausbildung ein Privileg der Reichen sein? Wartet nach unserer Ausbildung die Zukunft im Niedriglohnsektor? Muss man jeden Job zu allen Bedingungen annehmen? Wieso zahlen 99 Prozent für die Krise und ein Prozent macht Gewinne?
Wenn es ein lokaler Protest nicht schafft, sich positiv auf diese Bewegungen zu beziehen und sich als Teil derselben zu verstehen, ist er von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Erste Schritte.

Vollversammlung: Als einen allerersten, ganz praktischen Schritt fordert die GEW-Hochschulgruppe eine offizielle Vollversammlung an der Universität Rostock. Was an anderen Unis eine Selbstverständlichkeit ist, bildet hier die absolute Ausnahme: Dass die Chance gegeben wird, dass sich eine repräsentative Mehrheit der Student/innenschaft offen und demokratisch zu aktuellen Problemen äußern kann. Was ist dazu ein einleuchtenderer Anlass als bundesweite Bildungsproteste? Hier wird dann auch schnell deutlich, ob es genug Leute gibt, die willens sind, einen Protest zu tragen. Ganz im Sinne unserer Forderung nach Demokratisierung soll innerhalb einer Vollversammlung jeder die Möglichkeit haben, seinen Standpunkt darzustellen und zu diskutieren – Kontroversen, Meinungsverschiedenheiten und politische Auseinandersetzungen inklusive. Die Vollversammlung sollte offen für Nichtstudent/innen sein.

Unterstützung des bundesweiten Aufrufs: Wir sollten uns in Rostock auf eine Unterstützung des bundesweiten Aufrufs und eine Mitarbeit in den bundesweiten Strukturen des Bildungsstreiks verständigen. Ein isoliertes Vorgehen ist abzulehnen.