DIENSTAG, 15. Mai 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr TV-Dokumentation & Diskussion: Gladio – Geheimarmeen in Europa

Gladio oder auch Stay-Behind-Organisation war der Name einer Geheimorganisation von NATO, CIA und des britischen MI6 während des Kalten Kriegs. Sie existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Geheime Waffendepots werden angelegt und Agenten ausgebildet. Im Falle eines sowjetischen Angriffs auf Westeuropa sollten sie sich überrollen lassen und hinterrücks Sabotageakte und Guerillaoperationen durchführen. 1990 wurde bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an gravierenden Terrorakten in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren. Gladio wird verdächtigt, im Umfeld rechtsradikaler Gruppen schwere Verbrechen (darunter Mord, Folter, Staatsstreich und Terror) im Auftrag politischer Interessen begangen zu haben – so z.B das Münchner Oktoberfestattentat.

Gladio

Onlineversion der Tv-Dokumentation:

Materialien zum Thema Gladio:

Interview mit Hermann Scheer (MdB, SPD, 1944-2010) über die Widerstände gegen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu Gladio in der BRD:

Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

Antifaschistisches Infoblatt:
Nato-Geheimarmeen – Terror im Namen der Demokratie

DIENSTAG, 8. Mai 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Diskussionsveranstaltung anlässlich des 67. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus

Faschist*innen gehen in die Offensive und versuchen sich in Schulen und Betrieben zu verankern. Gleichzeitig werden von Seiten der Regierung und von Pseudointellektuellen wie Sarrazin rassistische Kampagnen initiiert, die Sozial-, Bildungs-, und Demokratieabbau einleiten. Wie kann Antifaschismus in Interessensvertretungen etabliert werden?

Wer will Faschismus? Niemand? Dann gäbe es ihn nicht. Welche objektiven Interessen und Ziele stecken hinter absoluter Militarisierung, Ausbeutung und systematischem Mord? Wo liegt der Ursprung des Faschismus?

Referat und Debatte mit Bettina Jürgensen (Sprecherin des runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus Kiel , Mitglied der VVN-BdA und Vorsitzende der DKP.

Eine Kooperationsveranstaltung der AG Bildungskeller in Zusammenarbeit mit der SDAJ Rostock.

(Das Bild zeigt den Titel einer gemeinsamen Broschüre der VVN-BdA und des DGB zum Tag der Befreiung.)

DIENSTAG, 24. April 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Diskussionsveranstaltung zur Geschichte und Gegenwart des 1. Mai als internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeiter_innenbewegung.

Siehe auch:

1.mai 2012

DIENSTAG, 17. April 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Film- und Diskussionsveranstaltung

Wir zeigen und diskutieren die Doku
„5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela“

Regie: Dario Azzellini u. Oliver Ressler, 2006, 81 min.
(spanisch mit deutschem Untertitel)

5 Fabriken Cover

„Die Versammlung ist praktisch der Chef des Unternehmens“, erklärt Rigoberto López vor dampfenden Wannen einer Textilfabrik in San Cristóbal das Prinzip der Arbeiterselbstverwaltung. Wie und ob das funktionieren kann und welche Rolle der Staat dabei spielt, untersucht die Dokumentation anhand fünf verschiedener Fabriken, die alle eines gemeinsam haben: die Suche nach besseren Produktions- und Lebensbedingungen. Denn bei Arbeiterselbstverwaltung werden Fragen der alltäglichen Produktion des Lebens Gegenstand demokratischer Entscheidungsprozesse: Was wird produziert? Wie wollen wir arbeiten? Wie werden Interessen zwischen Arbeitsplatzerhalt und Umweltschutz vermittelt? Braucht eine selbstverwaltete Fabrik noch eine Gewerkschaft und wenn ja welche Aufgaben hat sie?

Arbeiterselbstverwaltung ist ein Thema, das gerade angesichts von Krise und Krisenpolitik, die aus Lohnkürzungen, Entlassungen, Kürzungen der öffentlichen Ausgaben und Einschränkung der demokratischen Rechte besteht, auf die Tagesordnung gehört. Denn, dass in der Krise eine Chance für neue Bewegungen steckt, hat sich in Argentinien gezeigt, wo Arbeiter in der Wirtschaftskrise 2001/2002 Fabriken übernahmen und in Selbstverwaltung weiterführten. Ob es sich dabei um „Inseln“ zur Versorgung überzähliger Arbeiter in sonst kapitalistisch organisierten Staaten handelt oder eine revolutionäre Bewegung die eine echte ökonomische Alternative entwickelt, wird auch davon abhängen ob es den Initiativen, die es weltweit gibt, gelingt sich zu vernetzen.

Dario Azzellini, einer der beiden Regisseure, befasst sich intensiv mit diesem Thema, in einem aktuellen Radiobeitrag spricht er über das „Left Forum“, die größte Konferenz von Linken in den USA und Kanada, über sein demnächst erscheinendes Buch über Arbeiterkontrolle und über aktuelle Beispiele dafür:
http://www.freie-radios.net/47165

Einen Überblick zur aktuellen Situation und Entwicklung der Bewegung für Arbeiterkontrolle in Venezuela bietet ein Artikel von Eva Haule vom März diesen Jahres, zu finden auf:
http://www.sozonline.de/2012/03/arbeiterselbstverwaltung-in-venezuela/

Informativ und spannend, auch über das Thema Venezuela und Arbeiterkontrolle hinaus, sind auch die Webseiten der beiden Regisseure, dem Journalist Dario Azzellini und dem Künstler Oliver Ressler:
http://www.azzellini.net/
http://www.ressler.at/category/projects/

5 Fabriken Still

DIENSTAG, 10. April 2012

Immer wieder dienstags… :
OpenSpace-Abend im Bildungskeller

- ab 19.00 Uhr ist der Bildungskeller geöffnet.
Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen sowie Getränke zum Selbstkostenpreis. Außerdem die Gesellschaft netter Leute, eine Infothek mit aktuellen politischen Broschüren und Flyern sowie einen Kickertisch…

- ab 20.00 Uhr Film- und Diskussionsveranstaltung
Wir zeigen und diskutieren die Doku

Debtocracy

„Wenn diejenigen, die die Krise verursacht haben, nicht bereit sind, dafür zu bezahlen – warum sollten wir es tun?“ – Die Dokumentation „Debtocracy“ beleuchtet temporeich aber verständlich die Ursachen und den Verlauf der griechischen Schuldenkrise, beschreibt die unmenschlichen und kontraproduktiven Auswirkungen des aufgezwungenen Kürzungsdiktats der „Troika“ (IWF, EU und EZB) und schlägt Lösungen vor, die von den griechischen und europäischen Regierungen wie auch den Mainstream-Medien nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt werden: Die zivilgesellschaftliche Einrichtung einer Kommission für ein Schulden-Audit.

Die Dokumentation erregte weltweit großes Aufsehen. Auch, weil sie ausschließlich aus Spenden von Organisationen und Einzelpersonen finanziert wurde. Seit ihrer Veröffentlichung im Internet im Frühjahr 2011, haben sie Millionen Menschen überall auf der Welt gesehen.
In Zeiten der medialen Hetzjagd auf die „faulen Griechen“ ergreift der Film Partei, macht die Verantwortlichen der Krise in Griechenland offensichtlich und ist eine Ermutigung gemeinsam gegen die Abwälzung der Schuldenlast auf die Lohnabhängigen in ganz Europa zu kämpfen.

Wir zeigen den Film in Originalsprache (griechisch, in Teilen auch englisch, französisch und spanisch) mit deutschen Untertiteln.

Weitere Informationen, auch zum neuen Filmprojekt der AutorInnen unter: http://www.debtocracy.gr/